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Hund im Auto – 8 Tipps zum Schutz für dich & deinen Vierbeiner

Hund im Auto

Ein Hund im Auto ist immer ein Sicherheitsrisiko – für dich als Fahrer. Ebenso aber auch für den Hund selbst. Ein Vierbeiner ist im Straßenverkehr eine Ladung, die ausreichend gesichert sein muss. Sonst ist das Verletzungsrisiko hoch. Außerdem winken satte Bußgelder. Auch ein Hund im Auto bei Hitze ist ein Risiko, denn das Innere eines Fahrzeuges kann sich an heißen Tagen bis zu 70° Celsius aufheizen.

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Hund im Auto – Wie du dich und deinen Vierbeiner schützt

Mit Hund im Auto reisen? Das machen sicherlich die meisten Hundebesitzer. Und da uns die kleinen und großen Fellnasen am Herzen liegen, kommt hier mal ein etwas anderer Beitrag – abseits von Alufelgen. Dafür mit Tier! DF Automotive beschäftigt sich auch mit der Sicherheit deines Haustieres, denn die treuen Vierbeiner werden nicht nur oft der Hitze im Auto ausgesetzt, sondern auch häufig nicht richtig gesichert. Wie Hund im Auto transportieren? Gibt es Strafen für eine unzureichende Sicherung? Diese Fragen und was es zu beachten gilt, das klären wir hier. 🐶


Hund im Auto – 8 Tipps zum Schutz für dich & deinen Vierbeiner - Boxer

Wie du deinen Hund im Auto transportierst – 8 Tipps zum Schutz für dich & deinen Vierbeiner

1. Wie Hund im Auto transportieren? Von Hundeboxen und weiteren Sicherheitssystemen
2. Hund auf Beifahrersitz? Bitte nicht!
3. Kleiner Exkurs: Hund im Auto gilt als Ladung
4. Wie Hund im Auto sichern?

  1. Transportboxen oder spezielle Körbe für den Tiertransport
  2. Trenngitter zwischen Kofferraum und Rücksitzbank
  3. Sicherungsgurte für den Hund im Auto

5. Hund im Auto im Sommer – So geht’s nicht!
6. Hund im Auto Strafe?
7. Hund im Auto bei Hitze – Anzeichen für einen überhitzen Hund
8. Darf ich die Scheibe einschlagen, um einen Hund im Auto zu retten?


Wie Hund im Auto transportieren? Von Hundeboxen und weiteren Sicherheitssystemen für mehr Sicherheit

Eine Umfrage von Autoscout24 hat ergeben: Mehr als jeder dritte Fahrer hat regelmäßig einen Hund an Bord, dabei ist jeder fünfte Hund unzureichend gesichert. (https://www.autoscout24.de/unternehmen/mediacenter/umfragen/achtung-vierbeiner-jeder-fuenfte-hund-im-auto-unzureichend-gesichert/). Anders gesagt: 82% der Hundebesitzer wissen sehr wohl, wie man seinen Bello richtig von A nach B bringt. Klingt gar nicht mehr so schlimm oder? Andererseits ist jeder Unfall (egal ob Zweibeiner oder Vierbeiner) einer zu viel. Für die 18 % der Herrchen und Frauchen, die nicht wissen, wie man sein Haustier sicher transportiert, kommen hier die wichtigsten Regelungen und Tipps rund um den Transport.

Hund auf Beifahrersitz? Bitte nicht!

Man sieht es häufiger und doch ist ein hohes Sicherheitsrisiko, seinen Hund ohne Weiteres auf dem Beifahrersitz zu transportieren. Beachte: Das solltest du tunlichst vermeiden! Nicht nur, weil es für die Sicherheit deines Tieres absolut tabu ist. Erschwerend hinzu kommt auch, dass hierbei Strafe droht! Der aktuelle Bußgeldkatalog gibt es vor:

Ein Hund darf nicht ohne weitere Sicherung auf dem Beifahrersitz transportiert werden. Schließlich ist das gemäß StVO keine ausreichende Sicherung der Ladung. (https://bit.ly/2LtW63L)

Kleiner Exkurs: Hund im Auto gilt als Ladung

Wusstest du es? Die StVO gibt keine generellen Regelungen zum Transport von Haustieren vor, vielmehr gelten die Vierbeiner als Ladung. Vorschriften zur Sicherung von Ladung findest du in § 22 der Straßenverkehrsordnung. Dort ist vorgegeben, dass Ladung bei einer Vollbremsung oder Ausweichbewegung weder umfallen, verrutschen oder hin- und her rollen darf! Ansonsten gefährdest du nicht nur den besten Freund des Menschen, sondern hast auch mit Bußgeldern von 30 bis 75 Euro rechnen sowie mit einem Punkt in Flensburg.

Anders gesprochen: Ein Hund muss jederzeit gesichert sein – egal ob auf dem Beifahrersitz oder hinten im Kofferraum. Da der Platz auf dem Beifahrersitz begrenzt ist und ein höheres Ablenkungsrisiko für den Fahrer besteht, sollte man seine Fellnase bestenfalls im hinteren Teil des PKW transportieren. Also auf den Rücksitzen, im Fußraum oder Kofferraum. Natürlich mit Sicherung.

Wie Hund im Auto sichern?

Der ADAC hat es getestet: Ein nur 22 kg schwerer Hund (natürlich mit Dummy getestet 😉 ) fliegt bei einem Unfall mit dem 25-fachen seines Gewichts (also rund 550 kg!!!) durch den Wagen. Ein Sicherungssystem lohnt sich also. Welche es gibt, erfährst du jetzt.

1. Transportboxen oder spezielle Körbe für den Tiertransport

Die beliebteste Möglichkeit der Deutschen, die dazu noch günstig ist: Feste Transportboxen aus Kunststoff. Diese muss man zusätzlich mit Gurten sichern, damit sie bei Bewegung des Fahrzeuges nicht umher schleudern. Weiterhin gibt es spezielle Hundekörbe, die mit dem Anschnallgurt auf der Rückbank fixiert werden. Dabei ist allerdings eine weitere Sicherung unabdingbar, damit der Hund bei einem Unfall nicht verletzt wird. Dafür eignen sich beispielsweise Brustgurte für Tiere. Auch Softtaschen sollten unbedingt mit dem Isofix-System gesichert sein!

Übrigens: Der ADAC empfiehlt Transport-Gitterboxen für den Kofferraum lieber eine Nummer kleiner zu kaufen! Das mag auf den ersten Blick falsch wirken, allerdings bedeutet zu viel Platz auch immer ein erhöhtes Verletzungsrisiko beim Aufprall. Genug Platz zum Liegen sollte dein flauschiger Freund natürlich immer haben! Außerdem solltest du deinem Hund regelmäßige Pausen gönnen.

2. Trenngitter zwischen Kofferraum und Rücksitzbank

Hund im Auto – 8 Tipps zum Schutz für dich & deinen Vierbeiner - Hund im Kofferraum mit Trenngitter (2)

Hund im Auto – 8 Tipps zum Schutz für dich & deinen Vierbeiner - Hund im Kofferraum mit Trenngitter

Wir kennen unsere Fellnasen zu gut.

Sie sind nicht gern vom Herrchen oder Frauchen getrennt und gucken gerne über die Kofferraumabsperrung nach vorne zum Fahrer oder sehnsüchtig nach draußen.

Ein kleiner Blick reicht und der Vierbeiner wird bei einem Aufprall nach vorne geschleudert.

Aus diesem Grund bietet sich ein Trenngitter an, das zwischen Kofferraum und Rücksitzbank befestigt ist.

Aber Achtung: Ein Trenngitter eignet sich immer nur als zusätzliche Sicherung! Vielmehr sollte der Hund zusätzlich mit einer Transportbox oder einem Gurtsystem gesichert sein. Mehr dazu jetzt.

3. Sicherungsgurte für den Hund im Auto

Ungefähr 8 % der Fahrer kutschieren ihren Hund einfach so ohne jede Sicherung im Kofferraum umher.  Dieses Risiko muss nicht sein, denn mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Autogeschirren und Gurtsystemen für Vierbeiner auf dem Markt.

Hund im Auto – 8 Tipps zum Schutz für dich & deinen Vierbeiner - 3

Beachte dabei: 

1. Niemals normale Halsbänder zur Sicherung nutzen, die Gefahr einer Strangulation ist hoch!
2. Viel besser eignen sich spezielle Geschirre, die über das Isofix-System befestigt werden und den Hund im Falle eines Unfalls an Ort und Stelle halten.
3. Dabei immer auf die richtige Passform achten. Ein falsch sitzender Gurt richtet im schlimmsten Fall mehr Schaden an, als das er was nutzt.
4. Es gibt mittlerweile zahlreiche Sicherungssysteme auf dem Markt. Auch wenn es bei Sicherungssytemen für Tiere keine gesetzlichen Prüfvorschriften gibt, empfehlen wir grundsätzlich DIN-geprüfte Produkte (DIN75410-2) oder solche, die in Crashtests auf den Prüfstand gestellt wurden.

Dein Vierbeiner wird es dir danken! Mindestens genauso wichtig wie eine geeignete Sicherung des Hundes ist auch seine Eingewöhnung. Denke außerdem an genügend Wasser und achte auf die Temperatur! Mehr dazu jetzt.

Hund im Auto im Sommer – So geht’s nicht!

Wer kennt es nicht. Man will nur einmal kurz in den Supermarkt huschen und muss sich der Frage stellen: Hund im Auto lassen? Oder lieber draußen anleinen? Ganz klar für die zweite Möglichkeit! Denn wie in der Einleitung beschrieben, heizt sich ein Fahrzeug im Sommer gut und gerne auch mal auf 70 Grad auf. Laut PETA reicht eine angenehme Außentemperatur von 24° Celsius aus, um das Fahrzeug in nur 60 Minuten in eine Sauna mit 50 Grad zu verwandeln.

Achtung: Du darfst dein Haustier schon ab einer Temperatur von 20° Celsius im Schatten nicht mehr im Auto lassen! Selbst bei geöffnetem Fenster ist das lebensbedrohlich für den besten Freund des Menschen (und natürlich andere Haustiere). 🐹 🐰 🐱  Warum? Du weißt vielleicht, dass Hunde sich über Hecheln abkühlen. Da die Fellnasen nur wenig Schweißdrüsen haben, können sie bei Hitze ihre Körpertemperatur nicht mehr ausreichend regulieren.

Frische Luft ist lebensnotwendig, allerdings wirkt sich direkter Zug gegebenenfalls auch negativ auf dein Haustier aus. Eine dauerhaft laufende Klimaanlage sollte deshalb vermieden werden! Übrigens gibt es auch spezielle Kühlmatten für den Hund, die die Autofahrt im Sommer etwas angenehmer machen können. Einen 100% Schutz vor Überhitzung bieten sie allerdings nicht! Für Kälte empfiehlt sich hingegen der Einsatz von Decken oder ähnlichem.

Hund im Auto Strafe?

Grundsätzlich verbietet es der Gesetzgeber dem Tierhalter nicht, seinen Hund im Auto warten zu lassen. Es kommt natürlich immer auf die jeweilige Situation an – bei Hitze oder Kälte musst du gegebenenfalls mit einer Anzeige wegen Tierquälerei rechnen. Damit setzt du nicht nur das Leben deines Vierbeiners aufs Spiel, sondern riskierst auch eine Geldstrafe oder im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren.

Hund im Auto bei Hitze – Anzeichen für einen überhitzen Hund

Im Grunde erkennst du es ziemlich schnell, wenn der Hund an Überhitzung leiden sollte: Apathie, Hecheln und Nervosität sind einige Anzeichen dafür. Noch schlimmer sind Symptome wie Taumeln, ein glasiger Blick oder eine dunkle Zunge. Dann ist das Risiko hoch, dass der Vierbeiner bereits einen Hitzeschlag erlitten hat und in akuter Lebensgefahr schwebt. Dann ist schnelles Handeln gefragt!

Hund im Auto – 8 Tipps zum Schutz für dich & deinen Vierbeiner - 2

Darf ich die Scheibe einschlagen, um einen Hund im Auto zu retten?

Beobachtest du einen Hund im Auto, ist der gesunde Menschenverstand gefragt. Hältst du die Situation für gefährlich für den Hund, hast du folgende Möglichkeiten:

1. Versuche den Besitzer des PKW ausfindig zu machen.
2. Bleibt dieser Versuch erfolglos, rufe die Polizei oder Feuerwehr an. Die kümmern sich anschließend um die Öffnung des Fahrzeugs.
3. Befindet sich der Hund allerdings bereits in akuter Lebensgefahr, hilft nur noch eins: die Scheibe selbst einzuschlagen. Denn manchmal geht es um Sekunden.

Doch ist das nicht Sachbeschädigung? Klar, wenn du die Scheibe eines fremden Fahrzeuges einschlägst, musst du unter Umständen mit einer Anzeige rechnen. Befindet sich ein Hund in Lebensgefahr, kann dies das Einschlagen allerdings rechtfertigen. Außerdem sollte einem das Leben eines Lebewesens immer mehr Wert sein, als eine zerbrochene Glasscheibe. 🙂

Hast du einen Hund gerettet, steht der Gang zum Tierarzt an. Vorher solltest du allerdings selbst Hand an legen und folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen:

1. Bringe das Tier sofort in den Schatten.
2. Kühlen den Hund mit handwarmen bzw. leicht kühlem Wasser. Achtung: Das Wasser darf keinesfalls eiskalt sein!
3. Gib dem Vierbeiner genügend zu Trinken. Auch das Trinkwasser darf nicht zu kalt sein.

Sicher und bequem: Hund im Auto transportieren

Nun weißt du, wie man einen Hund sicher im Auto transportiert. Klar, ein kleines Restrisiko besteht immer. Hältst du dich aber an die vorgestellten Maßnahmen, stehen die Chancen für einen sicheren Ausflug mit dem Vierbeiner gut. Gute Fahrt!

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